Seminare - Beratung - Betriebsratsmanagement

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

selbstverständlich erhalten Sie von mir auch zu jeder Zeit Anregungen und Unterstützung zur Lösung Ihrer Angelegenheiten und Probleme. Bitte setzen Sie sich mit mir über die Kontaktseite oder telefonisch in Verbindung oder sprechen Sie mich einfach an.

Die nachfolgend aufgeführten Links und auch weiterführenden Links der be-treffenden Homepagebetreiber mögen mit dazu beitragen, daß sich jeder Interessierte einen ersten Einblick verschaffen kann. Eine Verantwortungsüber-nahme für die Richtigkeit der dort aufgeführten Sachverhalte muß allerdings abgelehnt werden.

 

Zur Arbeitsstättenverordnung:

http://www.bmas.de/coremedia/generator/8700/arbstaettv.html

In den letzten 50 Jahren ist der Anteil der Beschäftigten in Büros in Deutschland von etwa 10 % auf knapp 50 % angestiegen. Prognosen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge wird dieser Anteil in den nächsten Jahren noch weiter deutlich anwachsen. Schon heute ist für 80 Prozent aller Bürobeschäftigten ein Bildschirmgerät (mindestens bestehend aus einem Bildschirm, einer Tastatur und einer zentralen Rechnereinheit) das vorrangige Arbeits-mittel.

Zugestandenermaßen ist die Büroarbeit im Vergleich zu körper-lich belastenderen Berufen mit geringeren Risiken verbunden. Dennoch sind hier neben der Zunahme der psychischen Beanspruchungen (u. a. Kopfschmerzen, Nervosität, Reizbar-keit) nach wie vor die "klassischen Beschwerdebilder", wie Muskel-Skelett-Erkrankungen und Beschwerden der Augen von Bedeutung). Durch die technischen Entwicklungen, die neuen Wege der Kommunikation und die damit verbundene Infor-mationsflut steigen die Arbeitsverdichtung, die Erwartungen an das Arbeitstempo und Arbeitspensum des Einzelnen. Daher treten neben der klassischen ergonomischen Arbeitsgestaltung zunehmend die sogenannten "weichen Faktoren", wie z. B. die Arbeitsorganisation, das Selbstmanagement und die Kommu-nikation in den Vordergrund.

In Deutschland arbeiten derzeit über 16 Mio Menschen in Büros. Die Förderung und der Erhalt der Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität dieser Beschäftigten ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, da er zum Erfolg eines Unternehmens entscheidend beiträgt. Die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden, zum Abbau von physischen und psychischen Belastungen muß deshalb Ziel bei der Gestaltung von Büros und Büroarbeit sein. Hierfür ist das Zusammenwirken aller Akteure erforderlich wie Beschäftigte, Architekten, Vorgesetzte, Betriebsräte und Produkthersteller. 

Arbeitnehmer haben nach § 5 Abs. 1 ArbSchG iVm. § 618 Abs. 1 BGB Anspruch auf eine Beurteilung der mit ihrer Beschäftigung verbundenen Gefährdung. § 5 Abs 1 ArbSchG räumt dem Arbeitgeber bei dieser Beurteilung einen Spielraum ein. Der Betriebsrat hat bei dessen Ausfüllung nach § 87 Abs 1 Nr 7 BetrVG mitzubestimmen. Der einzelne Arbeitnehmer kann deshalb nicht verlangen, dass die Gefährdungsbeurteilung nach bestimmten von ihm vorgegebenen Kriterien durchgeführt wird:

Hier das Urteil des BAG:

http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=en&sid=ad320f980deaee25dfbe2033a91cd137&nr=12968&pos=0&anz=1

Leider drückt sich der Gesetzgeber in Fragen der Arbeits-sicherheit und des Gesundheitsschutzes in seinen Ge-setzen unpräzise aus. Deshalb hier ein direkter Link zu den Anforderungen an Arbeitsplätze im Anhang an die Arbeits-stättenVO:

http://bundesrecht.juris.de/arbst_ttv_2004/anhang_10.html

Zur Bildschirmarbeitsverordnung:

http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Rechenzentrum/Benutzer/Benutzerordnung/bildschirm.html

... so sollte der Bildschirmarbeitsplatz in etwa gestaltet sein...

http://www.arbeitskammer.de/index.dante?node_id=6912&aid=1131

Zu Problemen im Rücken-Schulter-Nackenbereich:

http://www.ergo-online.de/site.aspx?url=html/gesundheitsvorsorge/beanspruchungen_erkrankungen/ruecken_schulter_nacken.htm

Zu Bewegungsschmerzen im Hand- und Armbereich:

http://www.ergo-online.de/site.aspx?url=html/gesundheitsvorsorge/beanspruchungen_erkrankungen/rsi_repetetive_strain_injury.htm  

Zur Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:

http://www.baua.de/

Zu gesundheitlichen Problemen von Beschäftigten mit Call-Center-ähnlichen Arbeitsplätzen:

http://www.ergo-online.de/site.aspx?url=html/arbeitsorganisation/call_center/gesundheitliche_probleme_von_.htm

zum Betriebsklima und zum Mobbing:

http://www.ergo-online.de/site.aspx?url=html/arbeitsorganisation/betriebsklima_mobbing/betriebsklima.htm

Handlungshilfen für Stress im Betrieb:

In der heutigen Arbeitswelt gewinnen psychische Belastungen, die zu Stress führen können, immer mehr an Bedeutung. Für die Beschäftigten kann Stress, der häufig als Überforderung erlebt wird, eine Minderung von Wohlbefinden und Lebensqualität be-deuten; mittel- bis langfristig ist mit Beeinträchtigungen der psy-chischen und körperlichen Gesundheit zu rechnen. Negative Konsequenzen von Stress, die Beschäftigte und Unternehmen betreffen, machen sich insbesondere bemerkbar:

  • im Leistungsbereich: Leistungsschwankungen, Zunahme der Fehlerhäufigkeit mit Folgen für die Qualität der Arbeits-ergebnisse und für die Arbeitssicherheit (Unfallgeschehen)
  • im Arbeitsausfall: erhöhter Krankenstand, Arbeitsplatz-wechsel, Frühverrentung mit der Folge des Verlusts von Know-how für das Unternehmen
  • im sozialen Bereich: Verschlechterung des Betriebsklimas, Unzufriedenheit mit Auswirkungen auf die Leistungsmoti-vation der Mitarbeiter und auf das Image des Unter-nehmens.

Es ist erwiesen, daß den Unternehmen und dem Staat Verluste in Milliardenhöhe entstehen. In Schweden beispielsweise be-tragen die jährlichen Kosten für die Folgen von arbeitsbedingtem Stress laut Schätzung ca. 450 Millionen EURO. Dies entspricht 10 % der Gesamtkosten für arbeitsbedingte Erkrankungen. Stress am Arbeitsplatz stellt daher eine Herausforderung für den modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz dar.

http://www.baua.de/nn_28098/de/Publikationen/Broschueren/Gesundheitsschutz/Gs20,xv=vt.pdf?

Zum Nichtraucherschutz:

http://www.nichtraucherschutz.de/nichtraucher-schutz/nichtraucherschutz/nichtraucherschutz_am_arbeitsplatz.html

http://de.osha.europa.eu/topics/nichtraucher_am_arbeitsplatz

zur Hilfe, Nichtraucher zu werden und zu bleiben ...

http://www.youtube.com/watch?v=rSbw3RUcGkQ&feature=related

Auch ein Chef muß sich Kritik gefallen lassen...

http://www.capital.de/steuern-recht/100028650.html